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TUMULT SOMMER 2017

»Was auf Europa noch in diesem Jahrhundert zukommt, ist klar: Masseninvasionen von Armutsflüchtlingen aus den Armenhäusern der Welt nach Europa, vornehmlich aus Afrika, dessen Bevölkerung sich noch in diesem Jahrhundert zweimal verdoppeln wird auf über zwei, dann über vier Milliarden. Dabei hat die europäische Politik langfristig nur zwei Optionen: (A) die Flüchtlingsströme unbegrenzt nach Europa einfließen zu lassen oder sie (B) mit allen Maßnahmen, die zu Gebote stehen, vernünftig zu steuern. Option (A) würde langfristig auf eine Afrikanisierung Europas - und vor allem Deutschlands - hinauslaufen. Modell (B) setzt zweifellos etwas voraus, was die Griechen im Kampf gegen die Perser zur Verteidigung von europäischer Freiheit und Demokratie hatten, Europa aber - insbesondere Deutschland - nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend verloren hat: die Bereitschaft zur Wehrhaftigkeit.« (Silvio Vietta: Deutschlands Grenzenlosigkeit und die kommenden Konflikte der Welt-Gesellschaft) 

 

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung schlägt Schneisen in die subventionierte Wirklichkeit, sorgt für Belichtungen von toten Winkeln der Wahrnehmung und öffnet Landschaften der Poesie.

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung durchmisst die Räume des Politischen, erforscht die
Lebenswelt Netz, informiert über Die Bewirtschaftung der Zukunft und sucht Das Gespenst Sexualität heim.


Umfang: 96 Seiten
Preis: 8,00 Euro (D) 8,50 Euro (A) 10,00 SFR (CH)
Format: 20 x 28,6 cm


Erscheinungsdatum: 7. Juni 2017
Pressecode: 4-198745-408000-02
Vertriebsinformationen: siehe hier ☛

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung erscheint vier Mal im Jahr, und zwar jeweils im Frühjahr (März), im Sommer (Juni), im Herbst (September) und im Winter (Dezember). Verleger und Inhaber der Zeitschrift ist der Verein Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT
e. V.
, Dresden. Näheres siehe Menüpunkt FÖRDERVEREIN

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INHALT

 

Frank Böckelmann – Die schaumgeborene Mehrheit Zur Ausgabe Sommer 2017 ☛ PDF


SCHNEISEN

Klaus Kempter – Nichts geht mehr Die Obsoleszenz des politischen Denkens
Gunther Nickel – Toleranz gegenüber Intoleranz? Der radikal erweiterte Integrationsbegriff
Jörg Bernig– Hat es sein Gutes?
Thomas-Jürgen Muhs – Entwicklung der Zuwanderung nach Deutschland im ersten Quartal 2017 Berechnung und Dokumentation
Silvio Vietta – Deutschlands Grenzenlosigkeit und die kommenden Konflikte der Welt-Gesellschaft
Sonja Margolina – Kultur oder Schicksal Die neue Not der ostmitteleuropäischen Länder
Siegfried Gerlich – Das alte und das neue Nomadentum Metamorphosen eines anthropologischen Typus. Zweiter Teil

 

LANDSCHAFTEN

Ulrich Schacht – Flammenterrassen Drei mallorcinische Gedichte
Sibylle Klefinghaus – gammel norsk Vier Gedichte
Takasaki – 1937,1 und 6361,1

 

BELICHTUNGEN

Thomas-Jürgen Muhs – »Ich geh’ kaputt, wer geht mit?«
Simon Eleutherius – Öffentlicher und kirchlicher Protestantismus in der Migrationskrise Eine Lagebestimmung im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 ☛ PDF
Sebastian Hennig – Gott ist Lutz, Siggi, Horst, Wolfgang und Lothar. Das Volk ist das Opium der Bevölkerung
Aus den Aufzeichnungen eines Opiumessers
Christian Tilitzki – Der Abendländer Anlass zur Wiederentdeckung von Ernst Robert Curtius
Bernd Schick – Unsophisticated Über das neue Verlangen nach Unmittelbarkeit
Dörthe Lütjohann-Guzzoni – Nicht in meinem Garten!


LEBENSWELT NETZ

Jobst Landgrebe – Emanzipation oder totale Überwachung? Künstliche Intelligenz und unsere Lebenswelt

 

RÄUME DES POLITISCHEN

Alexis Dirakis – Die politische Korrektheit oder Die Implosion des Politischen
Bettina Gruber – »Gewaltlosigkeit ist Neu-Rechts« Der Rechtsextremismusbegriff und die neue europäische Jugendbewegung
Meinhard Creydt – Die Absage an Gesellschaftsveränderung durch konservative und linke »Reaktionäre«
Boris Blaha – Die Deutschen und wir
Hans E. Müller – Menschenrecht contra Staatsbürgerrecht und das Gutmenschen-Paradox

 

DIE BEWIRTSCHAFTUNG DER ZUKUNFT

Aldo Haesler – Defizitärer Konflikt Die Diskussion um die Bargeldabschaffung verfehlt das Wesentliche ☛ PDF