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TUMULT FRÜHJAHR 2016

Toleranz, Gleichberechtigung, Vielfalt, Freizügigkeit, Weltoffenheit ... In der Fernsehdemokratie und im Schlagabtausch der Netzwerker setzen solche massendemokratischen Imperative sich selbst als Dauerthema durch. Die Berufung auf unanfechtbare Leerformeln vereinnahmt den politischen Gestaltungswillen. Der Hintersinn dieser kollektiven Regression ist ein Kurzschluss zwischen Hypermoral und Ökonomie.
     Schwerpunktthema der vorliegenden Ausgabe ist die erklärte und stillschweigende Förderung der Massenzuwanderung durch Wirtschaftsverbände, Banken und Konzerne – jener Faktor, der es Angela Merkel und ihren Kontaktleuten in transatlantischen Elitenetzwerken für eine gewisse Zeit erlaubt hat, den Souverän, das Staatsvolk, auszublenden, von höherer Warte aus. Vgl. insbesondere den dokumentarischen Text im Innentitel und die Artikel von Matthias Matussek, Meinhard Creydt, Peter J. Brenner, Albrecht Goeschel und Max A. Höfer.

 

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung schlägt Schneisen in die subventionierte Wirklichkeit, sorgt für Belichtungen von toten Winkeln der Wahrnehmung und öffnet Landschaften der Poesie.

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung durchmisst die Räume des Politischen, erforscht die
Lebenswelt Netz, informiert über Die Bewirtschaftung der Zukunft und sucht Das Gespenst Sexualität heim.

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Umfang: 96 Seiten
Preis: 8,00 Euro (D) 8,50 Euro (A) 10,00 SFR (CH)
Format: 20 x 28,6 cm


Erscheinungsdatum: 9. März 2016
Pressecode: 4-198745-408000-01
Vertriebsinformationen: siehe hier ☛

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung erscheint vier Mal im Jahr, und zwar jeweils im Frühjahr (März), im Sommer (Juni), im Herbst (September) und im Winter (Dezember). Verleger und Inhaber der Zeitschrift ist der Verein Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT e. V., Dresden. Näheres siehe Menüpunkt FÖRDERVEREIN

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INHALT

 

Frank Böckelmann – Der Riss im Schleier Zur Ausgabe Frühjahr 2016 ☛ PDF
In eigener Sache
Horst Ebner zieht sich zurück
Kooperation mit dem Wolff Verlag – Grußwort des Verlegers Robert Eberhardt


SCHNEISEN

Matthias Matussek – Wir Mustereuropäer Warum es den Elite-Deutschen so leicht fällt, auf Deutschland zu verzichten
Meinhard Creydt – Zuwanderung, Heimatlosigkeit
Peter J. Brenner – Vom Migranten zum Staatsbürger – ein langer Weg nach Westen
Albrecht Goeschel – Die Zuflüchter: Revolutionäres Subjekt oder unfreiwillige Invasoren Strategische Anmerkungen zu Merkels Willkommensputsch
Peter Furth – Epigonaler Antifaschismus (1990) ☛ PDF
Armin Langroudi – Islam, der verflossene Friede
Jürgen Paul Schwindt – Die Mitmacher Zur Pathogenese der neuen deutschen Universität
Teil IX (Der Stil 1) – »Authentizität« 


BELICHTUNGEN

Michael Böhm – Siegreiche Niederlagen Vom Scheitern in der modernen Welt
Benjamin Jahn Zschocke – Sagte er, dachte ich Thomas Bernhard zum Fünfundachtzigsten
Erik von Senftenberg – Vom Wort zur Blüte Aus einem Gespräch von der Sprache zwischen
einem Japaner und einem Fragenden

Vera Lengsfeld – Der Aufstieg des gesunden Automaten Kommentare zu Mark Lillas Der hemmungslose Geist


LANDSCHAFTEN

Friederike Kretzen – Schule der Indienfahrer
Malte Oppermann – Scholien
Sebastian Wilde – beim betrachten einer handschrift
Künstlergruppe LIEBES PFERD – Kein Sonderzug für Kötzschenbroda! Kein richtiger Ort in einer falschen Welt Manifest zum 20. Jahrestag der Gründung ☛ PDF
Takasaki – Gedichte


RÄUME DES POLITISCHEN

Alexander Schuller – Paradigma und Politik Negativer Größenwahn und Wiedergutmachungseifer
Endre Kiss – Fundamentalismus ohne Gegner … Zum Hintergrund der Friedensproblematik unserer Tage
Ulrich van Loyen – ISIS unveiled oder Warum es keinen neuen Krieg um Rom gibt Zum Dschihadismus in Italien
Siegfried Gerlich – Geisterchor mit Goldwaage Einspruch gegen Peter Trawnys Selbstapologie

 

DIE BEWIRTSCHAFTUNG DER ZUKUNFT

Max A. Höfer – Die beste aller Welten Konsum als globale Bestimmung


DAS GESPENST SEXUALITÄT

Andreas Lombard – Man wird nicht gefragt Über die unauffällige Hierarchisierung der Lebensformen

 

 

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