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TUMULT WINTER 2017/18

Der Begriffsteppich der »offenen Gesellschaft« ist ausgerollt; an ihm wurde jahrzehntelang gewebt. Was wirklich, wichtig und wahr sei, steht auf Transparenten neben Ortsschildern und an Schauspielhäusern. Ganz oben rangiert die »Vielfalt von Alltagskulturen, Werten, sexuellen Präferenzen, Lebensstilen und Glaubensweisen«: Moderne! Lernt, sie auszuhalten! (Nur dass in einer Welt der Ambivalenzen das Aushalten von Zumutungen, die Coolness, selbst das Leben füllt, die Abwechslung dem Einerlei ausliefert …) Viele sind von dieser Moderne »überfordert«; man sagt von ihnen, sie erlägen einer »Obsession des Homogenen« – therapiebedürftig!
       Achtung, Double Speech. Im entgrenzten Dasein bedeutet »Vielfalt« Monotonie, »das Homogene« ein letztes Potenzial von Vielheit. 
(Frank Böckelmann)

 

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung schlägt Schneisen in die subventionierte Wirklichkeit, sorgt für Belichtungen von toten Winkeln der Wahrnehmung und öffnet Landschaften der Poesie.

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung durchmisst die Räume des Politischen, erforscht die
Lebenswelt Netz, informiert über Die Bewirtschaftung der Zukunft und sucht Das Gespenst Sexualität heim.

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Umfang: 96 Seiten
Preis: 8,00 Euro (D) 8,50 Euro (A) 10,00 SFR (CH)
Format: 20 x 28,6 cm


Erscheinungsdatum: 7. Dezember 2017
Pressecode: 4-198745-408000-04
Vertriebsinformationen: siehe hier ☛

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung erscheint vier Mal im Jahr, und zwar jeweils im Frühjahr (März), im Sommer (Juni), im Herbst (September) und im Winter (Dezember). Verleger und Inhaber der Zeitschrift ist der Verein Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT
e. V.
, Dresden. Näheres siehe Menüpunkt FÖRDERVEREIN

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INHALT

12 Bilder von Holger Trülzsch
 
Frank Böckelmann – Umso schlimmer für die Wirklichkeit  


SCHNEISEN

Die Wahl Scheiternde Mehrheit – sieben Einsichten ☛ PDF
Till Kinzel: Was nicht sein darf, das nicht sein kann
Peter Hoeres: Ein Schritt zu mehr Demokratie
Patrick Bahners: Die Väter der Instabilität
Wolfgang Schivelbusch: Ein neuer Double Dip?
Boris Blaha: Das Ende der alten Bundesrepublik
Albrecht Goeschel: Titanen, Sisyphus und der geplatzte Olymp »Jamaika«
Lorenz Jäger: Nach der Wahl

Bettina Gruber – Keine Grenze, nirgends Von »Transgender« zum »Transhumanismus«
Dörthe Lütjohann-Guzzoni – Margaret Mead und die freie Sexualität auf Samoa Fake-News im »Faktischen Zeitalter«
Alexander Michailowski – Die Zerstörung der Mehrheit
Sonja Margolina – Sühne-Ökonomie und ihre Abgründe Klimawandel und Gesinnungsethik
Aldo Haesler – Harte Moderne Teil I: Die Erfindung des Positivsummenspiels

 

MASSENZUWANDERUNG

Rudolf Brandner – Migration und Integration
Josef Kraus – Vergeigte Bildung: Eindrücke – Erkenntnisse – Einwände Teil 2: Migranten und Bildung – Es gibt kein deutsches Integrationswunder
Thomas-Jürgen Muhs – Die Migration im Jahr 2017 einschließlich des dritten Quartals
Frank Tellkamp – Das Migrations-Dilemma Eine Bilanz
 

LANDSCHAFTEN

Hans Willenberg – Andenken ☛ PDF
Michael Zeller – Europa zum Nachtisch
Antoni Libera – Wer ist der Künstler in der Welt von heute?
Takasaki – 1106,1 und 2216,1


BELICHTUNGEN

Jobst Landgrebe – Von der Privatsphäre zur Privatöffentlichkeit
Bernd Schick – »Seasteading« oder »Warten auf die Barbaren«
Steffen Dietzsch – Schmerz als Terror von innen Ist die Bestimmung »Schmerz: ein Nichts im Nichts um Nichts!« eine neue Perspektive für den Menschen? 

 

RÄUME DES POLITISCHEN

Lothar Fritze – Kulturkampf Politisch-moralische Grundorientierungen im Widerstreit
Eberhard Sens – Von Lücken-Lügen und Schatten Vier Notizen 
Gerrit Dworok – Wo bitte geht’s zur Sache? Gedanken zur Causa Jörg Baberowski
Armin Langroudi – »Islam der Mitte« Das Dilemma Europas in seinem Verhältnis zum Islam ☛ PDF
Marcel Gauchet – Die Triebfeder des Fundamentalismus. Ausgang der Religion – Rückkehr des Religiösen Teil 2: Die muslimische Besonderheit