Thomas Hartung: POLITISCH KONTAMINIERTES GETREIDE

Hirse mit fragwürdigem Hintergrund stieß einigen weltoffenen und rechtgeleiteten Verbrauchern in den vergangenen Wochen allem Anschein nach mindestens so übel auf wie die islamkritischen Verlautbarungen der Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali. Während man Hirsi Ali und ihre Schriften in deutschen Naturkostläden immer schon mühelos meiden konnte, rückte die Hirse eines AfD-nahen Anbauers bald so sehr ins Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit, dass der Betreiber einer Leipziger Naturkostkette sie mit klarer Kante aus dem Sortiment strich. Thomas Hartung über eine Farce, die immer weitere Farcen nach sich zog.



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Es war der i-Punkt der Ereigniskette, dass das ZDF nach massiven Protesten den Beitrag „Kein Platz für Hirse eines AfD-Bauern“ zuerst kommentarlos löschte und dann in dürren Worten gegenüber der JF wenigstens einräumte, er sei derzeit nicht in der ZDF-Mediathek verfügbar, „da eine Nachbearbeitung notwendig ist“. ZDF-Pressesprecher Thomas Hagedorn weiter: „In dem Beitrag kam eine Supermarkt-Kundin zu Wort. Dass es sich bei ihr um eine Bundestagsabgeordnete der Grünen handelt, hätte kenntlich gemacht werden müssen.“ Nicht die letzte Panne übrigens: Auch Lu Yen Roloff, Freie beim NDR, tauchte in einem ZDF-MoMa-Beitrag als Pressesprecherin bei „Extinction Rebellion“ auf.


Grund der Nachbearbeitung: In dem heute-Bericht war die Leipziger Grünen-MdB Monika Lazar als ganz gewöhnliche Kundin eines Bio-Supermarkts präsentiert worden, die sich positiv dazu äußerte, dass die von einem AfD-Mitglied hergestellte Bio-Hirse aus dem Sortiment genommen wurde. Dass sie für die Grünen im Bundestag sitzt und dort führend für den „Kampf gegen Rechts“ verantwortlich ist, erfuhren die Zuschauer jedoch nicht. Auf Nordkurier-Anfrage hieß es aus dem Büro der Abgeordneten, der Vorfall beruhe auf einem bloßen Zufall: Monika Lazar kaufe seit vielen Jahren regelmäßig in dem Supermarkt ein und sei dem Drehteam rein zufällig dort begegnet.


Lazar wurde als Beweis dafür präsentiert, dass die Kunden des Leipziger Bio-Supermarkts BioMare hinter der Entscheidung stünden, die Hirse des AfD-Politikers nicht mehr anzubieten. Wenn sie noch im Sortiment gelistet wäre, würde sie Gefahr laufen, diese aus Versehen zu kaufen, erläutert die Kundin Lazar. Deshalb sei es gut, dass das Produkt nicht mehr angeboten würde. Denn „AfD-Hirse“, betont die Undercover-Abgeordnete, „will ich nicht essen“. Wie politisch kontaminiertes Getreide sich geschmacklich von unpolitischem unterscheidet, wurde nicht thematisiert, der Beitrag dafür am 15. Oktober stillschweigend korrigiert wieder ins Netz gestellt.


Ex-ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender kritisierte schon 2010 in einem Spiegel-Interview die parteipolitische Dominanz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und ein „feingesponnenes Netz von Abhängigkeiten“. Doch als eigentliche politische Dimension erkennt Alexander Wallasch bei Tichys Einblick eine „sehr bedenkliche Entwicklung hin zu einer Gesellschaft des Misstrauens, der Gesinnungsschnüffelei und eines ideologischen Furors. Dessen Siedepunkt scheint erreicht, wenn ein Leipziger Biohändler jetzt schon seine Lieferanten beschnüffeln lässt. Nein, nicht etwa dahingehend, ob die ihre Produkte auch wirklich in Bio-Qualität produzieren, sondern welche politische Haltung der Lieferant hat, um dann – fündig geworden – die bei der Kundschaft beliebten Produkte eines Spreewälder Biohirse-Lieferanten aus dem Programm zu nehmen.“



„Zerstörung der Lebensexistenz“


Der tatsächliche Vorgang – die Auslistung eines Produzenten, dem bislang nur Eingeweihten bekannten Unternehmen „Spreewälder Hirsemühle“ durch den Bio-Lebensmittelhändler – rührte aus dem Sommer und blieb relativ unbemerkt, bis im September ein linker Propaganda-Screenshot mit der Begründung der Auslistung, die in den inzwischen drei Leipziger Märkten offiziell als Aushang zu lesen war, im Netz auftauchte. Der Mühleninhaber Jan Plessow nämlich sei „AfD-Funktionär“ – stimmt, er ist Vorstandsbeisitzer im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis – und diese Partei leugne „den menschengemachten Klimawandel. Damit stellt sich der maßgebliche Entscheider der Firma gegen die Werte von BioMare und der gesamten Bio-Branche.“ BioMare machte nur den Anfang, es folgten Alnatura, Dennree, Biocompany, Weiling und auch kleinere Bioläden wie das preisgekrönte „Vorwerk Podemus“ nahe Dresden.


BioMare-Chef Malte Reupert, 49jähriger Vorstandssprecher der Grünen im Kreisverband Nordsachsen, Ex-Stadtrat in Leipzig und sechsfacher Vater mit Rauschebart, hatte Plessow per Mail über die Auslistung informiert und zum Dialog aufgefordert. Zwischen beiden entspann sich ein heftiger verbaler Schlagabtausch, den BioMare auf seiner Homepage veröffentlichte. Reuperts Hauptargument: „Den Klimawandel zu leugnen, ist keine Meinungsäußerung, sondern eine Lüge“. Er findet es laut FAZ völlig logisch, „dass sich Ihre Haltung auch auf Ihr Handeln als Unternehmer und damit Ihre Produkte niederschlägt“. Plessow bewertet diesen Vorgang als „komplett undemokratisch und freiheitsfeindlich“. Er entspringe einem linksradikalen totalitären Weltbild. „Ziel ist ganz klar die Zerstörung der Lebensexistenz“, äußert er gegenüber dem Handelsblatt.


„Wir produzieren nach wie vor ein einzigartiges, nachhaltiges und ökologisches Produkt aus regionalem Anbau.“ Die Alternative sei vorwiegend Ware aus China und der Ukraine. „Hier zeigt sich die ganze Dummheit, denn diese Ware ist aufgrund des Transportes bedeutend klimaschädlicher als unser Angebot“, meint Plessow. Der AfD-Mann verfasste „in der Hoffnung, noch auf ein Fünkchen demokratisch-freiheitlichen Restverstandes zu stoßen“ ein durchaus emotionales Antwortschreiben mit fast fünf A4-Blättern, auf denen er seine Sicht auf Flüchtlinge und den Klimawandel erklärt. So bezeichnet er den Klimaschutz an einer Stelle als „aussichtslos“ und führt aus: „Glauben Sie wirklich wir können das Weltklima mit Solaranlagen, Windkraftanlagen, ein paar Batterien in der Landschaft, Unverpacktläden, Papiertüten und völlig unpraktischen Elektroautos auf nationaler Basis in Deutschland retten? Sie sind niedlich. Das ist Spinnerei!“


Umsonst. Reupert erledigt, so Wallasch, im Kleinen, „was beispielsweise ein Joe Kaeser als Vorstand von Siemens für ein Weltunternehmen macht: Die Politisierung der Wirtschaft, die ideologische Auffettung von Unternehmensaufgaben, jenseits vom eigentlichen Sinn und Zweck: einfach nur Produkte und Dienstleistungen anbieten, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen.“ Der finale Keulenschlag Reuperts liest sich so: „Lassen Sie eine CO2-Bilanz für Ihr Unternehmen erstellen und setzen Sie sich ein verbindliches Ziel, bis wann Sie Ihr Unternehmen auf Klimaneutralität umgestellt haben. Beschäftigen und bilden Sie Flüchtlinge aus, unsere Wirtschaft und unser Rentensystem ist dringend auf deren Leistung angewiesen. Zeigen Sie der Branche ein menschliches und faires Gesicht und verhalten Sie sich erwachsen und respektvoll. Dann kann ich Sie auch wieder ernst nehmen.“



„Faschistoider Bio-Laden“


Das ist kein Witz. Entsprechend aufgebracht reagierte die Partei. „Der Klimawahn zeigt mit Hirse-Boykott seine hässliche totalitäre Fratze“, wird die stellvertretende Landesvorsitzende Birgit Bessin in einer Pressemitteilung der AfD zitiert. Bundestags-Bildungsobmann Götz Frömming twitterte: „Unfassbar! Faschistoider Bio-Laden listet Händler aus, die in der AfD aktiv sind.“ Marc Bernhard MdB ätzte ebenfalls auf Twitter: „Ein Laden der Biokette befindet sich im ehemaligen jüdischen ‚Kaufhaus Joske‘. Fühle mich gerade in dunkle Zeiten unserer Geschichte zurück versetzt“. Damit einher gingen im Netz andererseits Drohungen und Boykottaufrufe gegen Reupert und BioMare; rasch wurden auch Arbeitgeberbewertungen des Portals kununu ins Feld geführt: „Hier wird man nur runtergemacht, ein gutes Klima ist was anderes“, heißt es da, oder „Keine soziale Komponente. Arbeiten und ruhig sein“ , „Führungskräfte werden launisch geführt und geben das weiter“ bis zu „Bewusste Wahl von Studienabbrechern, um Kosten zu sparen und besseren Druck auszuüben. Sogar Filialleiter bekommen knapp über Mindestlohn.“


Reupert ficht das nicht an, er sieht in der Auslistung einen „ganz alltäglichen Vorgang im Handel“. Der JF sagte er: „Das hat auch in diesem Falle nichts mit Boykott zu tun, weil ich nur für mein Unternehmen entscheide und dies ist meine verfassungsmäßig garantierte Gewerbefreiheit.“ Die Industrie- und Handelskammer IHK Cottbus sah das auf rbb|24-Nachfrage offenbar ähnlich: Es handle sich um eine freie Entscheidung der Wirtschaft, mit welchen Partnern man zusammenarbeiten wolle. Auch der Begriff der „Vertragsfreiheit“ wurde ins Feld geführt. Dabei ist Reupert durchaus geübt in derlei Sortimentsbereinigungen: er trennte sich von einem lokalen Bio-Bäcker, „dessen Inhaberpaar in die Reichsbürgerszene abgedriftet“ sei, verbannte Himalaya-Salz als „ökologischen Unsinn“ und ließ sogar seine Kunden über drei Hersteller abstimmen, die ihre Firmen an Großkonzerne verkauften, „die als weltweite ‚Heuschrecken-AGs‘ an der globalen Ausbeutung und Umweltzerstörung und an der menschengemachten Erderhitzung mitwirken“. 85 Prozent waren für eine Auslistung.


Nach seinen Worten sind „biozertifiziert“ und „regional“ nur zwei von 54 Nachhaltigkeitskriterien. „Und bei regional sehe ich noch nicht, warum dies an sich – über das Heimatgefühl hinaus – überhaupt ein Kriterium für Nachhaltigkeit sein soll.“ Deshalb können Parteizugehörigkeiten durchaus zum Kriterium für Mitarbeitende und Lieferanten werden. Im Übrigen fordere es zu einer kabarettistischen Verwertung heraus, „wenn sich Mitglieder einer Partei, die sich für Benachteiligungen Anderer anhand von Rasse, Geschlecht, Religion und politischer Anschauung einsetzt, über eine Benachteiligung wegen genau dieser politischer Anschauung beklagt.“ Andererseits, bekennt er im Handelsblatt, habe er zwei Mitarbeiterinnen entlassen, weil sie sich rassistisch geäußert hätten. „Wir haben hier in Leipzig Kollegen aus diversen Ländern, zwei Lehrlinge aus Afghanistan. Rassismus geht gar nicht. Das bin ich dem Respekt der Mitarbeiter untereinander schuldig.“


Wallasch spricht dagegen von einem antidemokratischen, denunziatorischen, diffamierenden und diskreditierenden Akt eines „Leipziger Bio-Marxisten“, der in eine Reihe gestellt werden könne mit der Ausladung von AfD-Politikern vom evangelischen Kirchentag oder der Entlassung des Chefs der Filmförderung Hessen, weil der mit einem AfD-Politiker Mittag gegessen hatte. Damit liegt er nicht falsch, hatte Reupert in der Leipziger Internet Zeitung erst im Juni zugegeben, „eine gleich mehrfach marxistische Prägung“ erhalten zu haben, und erklärte als „erste wichtige Lernaufgabe“, dass seine „Vision, die Welt öko-sozial zu verbessern, ökonomisch aufgehen muss. Mein Ziel ist nicht eine maximale Produktivität, sondern dass meine rund hundert Mitarbeiter gern zur Arbeit kommen“, begründet er den schmalen Gewinn von anderthalb Prozent laut Bilanz 2017.



Mehrheit für Neutralität


Was hier zutage tritt, muss den Bürger mit gesundem Menschenverstand ebenso erschrecken wie verunsichern. Zum ersten scheint zu bestimmten Erscheinungen der Realität keine Verständigung mehr möglich, da sich die Deutungen dieser Realität diametral gegenüberstehen. „Ich habe mich mit seinen Argumenten auseinandergesetzt – nur eben nicht auf deren sachlicher Ebene, die, mit Verlaub, gar nicht vorhanden beziehungsweise indiskutabel war“, erklärt Reupert in der JF. Zum zweiten scheint sich tatsächlich eine Mentalität auszubreiten, die Idealismus vor Realismus setzt, Haltung und Gewissen moralisch überhöht. So begründet Carola Zinner, Inhaberin eines kleinen Bioladens in der Lausitzer Gemeinde Kottmar, ihren Verzicht auf die „AfD-Hirse“ im MDR damit, dass sie „hinter dem Produkt“ stehen will. Nun kauft sie einen Hirsebrei vom Großmarkt ein. Zwar nicht mehr regional, aber sie findet: Das sei wenigstens ehrlich.


Und zum dritten scheint sich damit der Trend einer Politisierung von Unternehmen und/oder ihrer Marken fortzusetzen. Nach einer Umfrage des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI unter 60 Unternehmen schlossen 22 Prozent nicht mehr aus, sich zur Flüchtlingskrise oder zu sozialem Engagement oder zu sozialen und ökologischen Standards in der Beschaffung zu äußern, sagt Ute Holtmann vom EHI dem MDR. Die große Mehrheit der Unternehmen möchte sich zwar gesellschaftlich engagieren, dabei aber ein positives Image kreieren und möglichst wenig Gegenwind erzeugen. Denn wer sich politisch äußert, gehe immer ein Risiko ein, sagt Holtmann: „Wenn man das konsequent zu Ende denkt, ist da auch ein Dilemma. Weil möglicherweise stößt man dabei einen Teil der Kundschaft vor den Kopf. Aber wie gesagt, Haltung zeigt sich da, wo man an Widerstände stößt.“

Vor genau einem Jahr sah sich unter der Schlagzeile „Wieviel politisches Engagement ist gut für die Marke“ auch die führende Marketing-Fachzeitschrift Absatzwirtschaft (AW) genötigt, Stellung zu beziehen. Anlass war die aktuelle Verpackung der bunten „Erdnuß Chocs“ der REWE-Eigenmarke „ja“. Darauf bildet unter dem Slogan „ja! zu Vielfalt und Toleranz“ die Nascherei einen bunten Erdkreis samt bunter Kontinente, womit zum UNESCO-Welttag für Toleranz für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander geworben werden sollte. Das Echo auf die Aktion in sozialen Medien war erwartbar ambivalent: allein bei Facebook fast 1.000.000 Mal aufgerufen und über 700 Mal kommentiert, reichte das Spektrum von „Solche plumpe Agitation gab es ja nicht mal in der DDR!“ bis „Wir sind alle Menschen, egal wo wir herkommen“.


Dabei fällt auf, dass sich manche Unternehmen mit Aktionen positionieren, die im weiten Sinn der Corporate Social Responsibility (CSR: Unternehmerische Gesellschafts- oder auch Sozialverantwortung) angehören und explizit in Sachsen didaktisch wirken sollen. So hat sich der Energieversorger Vattenfall eine Null-Toleranz-Politik gegen Rassismus verordnet und veranstaltet Integrationskurse für eingewanderte Arbeitnehmer sowie einen Jugend-Austausch mit polnischen Azubis. Der Autobauer Porsche sponsert die Konzertreihe „Courage zeigen“ und unterstützt den Leipziger Flüchtlingsrat. Die Uhrenmanufaktur Nomos im sächsischen Glashütte hat am Firmensitz ein Plakat aufgehängt „Nein zu rechtem Gedankengut. Ja zu Toleranz und Weltoffenheit“ und bietet der Belegschaft steuergeldfinanzierte Seminare an, wie sie mit Pegida und „Rechten“ umgehen könne. Der Bass-Gitarrenbauer Warwick aus dem Vogtland vertreibt in seinem Online-Shop T-Shirts mit der Aufschrift „Bassists against racists“.


Eine klare Antwort, wie stark sich Unternehmen positionieren dürfen, gibt es für AW-Autorin Anne-Kathrin Velten nicht: Die Größe entscheide, und das politische Engagement sei stark vom Produkt abhängig. So sei für Unternehmen aus der Nachhaltigkeitsbranche eine Haltung zu Umweltthemen Pflicht. Bei Themen wie Migration, Rechts- oder Linksextremismus bleibe Zurückhaltung der Königsweg. Dass der Grat zwischen Nicht-Einmischen, positiver Positionierung und Marken-Authentizität schmal ist, beweise Drogeriechef Dirk Rossmann, der sich als Privatmann mit politischen Statements nicht zurückhält. Stelle sein Unternehmen sich aber öffentlich gegen die AfD, hätte es 13 Prozent weniger Kunden, so Velten. Laut Meinungsforschungsinstitut Civey will fast jeder zweite Konsument zwar Produkte häufiger kaufen, wenn sich die politischen Äußerungen von Unternehmen mit den eigenen Auffassungen decken. Letztlich wünscht sich aber nur jeder dritte Konsument (31,4 %) eine klare Haltung von Unternehmen; 58,6 % dagegen sprechen sich für Neutralität aus.




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Über den Autor:


Thomas Hartung, geb. 1962 in Erfurt; promovierte nach seinem Lehramtsstudium in Magdeburg 1992 zur deutschen Gegenwartsliteratur und war danach als Radio- und Fernseh-Journalist in Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie als freiberuflicher Dozent für Medienproduktion und Medienwissenschaft an vielen Hochschulen Deutschlands tätig; der bekennende „Erzliberalkonservative“ trat als Student in die LDPD ein und 1990 aus der FDP aus: von „misslungener Einheit“ nicht nur mit Blick auf die Parteienfusion spricht er bis heute; Hartung war im April 2013 Mitbegründer der AfD Sachsen und wurde zweimal zum Landesvize gewählt. Als Presse- und PR-Chef verantwortete er alle Publikate von der Pressemitteilung bis zum Fernsehspot und damit auch maßgeblich den Landtags- und vor allem den Bundestagseinzug des Landesverbands als stärkste Kraft vor der CDU. 


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