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TUMULT-BLOG
Im Mittelpunkt des TUMULT-Projekts steht die gedruckte Vierteljahresschrift. Durch ihr weitmaschiges Netz – viermal jährlich erscheinen 112 Seiten – fallen aber viele lesenswerte Zusendungen, die möglichst rasch veröffentlicht werden sollten oder gar termingebunden sind und/oder deren Umfang die Kapazitäten der Printausgaben überfordert. Solche Texte präsentieren wir fortan im TUMULT-Blog.
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Karol Sauerland: DEUTSCH-POLNISCHES. EINE REAKTION AUF MARKUS C. KERBER
Als Autor ist man selbstredend über Kommentare erfreut, auch wenn sie kritisch ausfallen, wie der von Professor Markus C. Kerber, der dafür bekannt ist, dass er immer wieder das Machtstreben der EU-Kommission und des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) anklägerisch unter die Lupe nimmt...


Markus C. Kerber: DEUTSCHLAND – POLEN. EIN UNVERHÄLTNIS?
Wenn ein so würdiger und erfahrener Autor wie Karol Sauerland in den digitalen Zeilen dieser Zeitschrift seine Impressionen zum deutsch-polnischen Verhältnis niederschreibt, verdient das für sich genommen bereits Respekt...


Thomas Hartung: DIE OPER ALS FÜRSORGEANSTALT
Mozarts „inklusive“ Umdichtung macht aus Oper Betreuung, aus Sprache Hygiene: Warum die „Zauberflöte“ in Radebeul zum Symptom einer Kultur der Infantilisierung wird...


Christoph Ernst: NICHT UNSER KRIEG?
„Das ist nicht unser Krieg!“ sagt Deutschlands Verteidigungsminister. Auch der Kanzler tut so, als sei das Sichern internationaler Seewege ein aggressiver Akt. Für Friedrich Merz ist der Iran nicht Sache der NATO. So, als habe das wirtschaftlich gebeutelte Deutschland keinen Bedarf an niedrigeren Öl- und Gaspreisen...


Karol Sauerland: DEUTSCH-POLNISCHES
Die Nicht-Wahrnehmung des Nachbarn Polen durch die Deutschen ist frappierend, wenngleich auch unverständlich. Kanzler Merz machte es wieder deutlich, als er wohlmeinend für die Ukraine, aber auch – wenngleich ungewollt – für Russland auf dem CDU-Parteitag erklärte, dass der Krieg gegen die Ukraine mittlerweile länger dauere als der Zweite Weltkrieg...


Thomas Hartung: HALTUNGSGEHORSAM – WIE SICH DIE MORAL VERKLEIDET
Wer heute keine „Haltung“ zeigt, gilt als verdächtig. Doch hinter der neuen moralischen Pose verbirgt sich oft nur alter Gehorsam – mit politisierenden Parolen und digitalem Pranger...


Thomas Hartung: NIVEAU IM SINKFLUG
Berliner Gymnasiasten dürfen Klassiker „einfach“ lesen – und Niedersachsens Grundschüler brauchen nicht mehr schriftlich zu dividieren. Der Bildungsstaat verrät, was ihn einst groß machte...


Jörn Sack: AN DIE FREUNDE UND VERSTEHER PUTINS! EIN AUFRUF ZUR BESINNUNG
Ihr seid – anders als ihr glaubt – keine Freunde oder Sympathisanten Russlands; denn Putin ist ein Zerstörer Russlands und damit derzeit Russlands ärgster Feind...


Cemil Kerimoglu: EUROPA BRAUCHT EINE MORALISCHE AUFRÜSTUNG
In ganz Europa ist die trügerische Stille der Nachwendezeit zerbrochen. Die europäischen Eliten wurden unsanft aus ihrer Selbstgefälligkeit gerissen, was zu einem plötzlichen und drastischen rhetorischen Kurswechsel in den westlichen Hauptstädten führte...


Thomas Hartung: SCHULSTREIK ALS JUVENILE PROTESTFORM
Haben Klimastreik und Wehrpflichtprotest etwas miteinander zu tun? Ja: beide finden im Namen des Überlebens statt. Anmerkungen zur ideologischen Krise des Pflichtbegriffs in unserem Land...


Thomas Hartung: DER ECHTE HASS AUF DIE FALSCHEN FRAUEN
Warum der Mainstream zunehmend Frauen bekämpft, die Familie, Wissenschaft, kurz die Realität ernst nehmen und damit linksfeministisches Feindbild werden: Eine leider nötige Bestandsaufnahme...


Markus C. Kerber: DER VERFASSUNGSOLIGARCH
Bereits zur Zeit seiner kontroversen Präsidentschaft beim Bundesverfassungsgericht, besonders als Vorsitzender des Zweiten Senats, ließ der Ordinarius für öffentliches Recht Voßkuhle keine Gelegenheit verstreichen, um Medienpräsenz zu zeigen...


Carsten Germis: WIE DER WERTEWESTEN SICH ÜBER DEN KRIEG STÜLPT
Der Krieg in der Ukraine ist für die Ukrainer ein nationaler Existenzkampf. Für den Westen ist er etwas anderes. Genau darin liegt seine Tragik. Während ukrainische Soldaten seit nunmehr vier Jahren einen klassischen Unabhängigkeitskrieg gegen den imperialen Großmachtanspruch Russlands führen – einen Krieg um Territorium, staatliche Souveränität und politische Selbstbehauptung –, wird dieser Kampf im Westen in ein anderes Bedeutungsregister übersetzt...


Thomas Hartung: VOM STAATSDIENER ZUM VERDACHTSFALL
Mit Gesinnungsprüfungen, Chatkontrolle und AfD-Ausschluss säubert Rheinland-Pfalz politisch den öffentlichen Dienst. Es drohen Gesinnungsdisziplinarrecht und Berufsverbot. Und Sachsen zieht mit...


Christoph Ernst: DIE DIALEKTIK DER OFFENEN GESELLSCHAFT
Kürzlich plauderte ich mit einem holländischen Bekannten über kulturelle Unterschiede. Er skizzierte mir seine calvinistischen ‚Leitplanken‘, ich ihm meine säkular-lutherischen. Wir fragten uns, warum unsere Gesellschaften so polarisiert sind und ihnen die Fähigkeit zu Kompromissbereitschaft und Nachsicht flöten zu gehen scheint, die bekanntlich die Basis für ein halbwegs ziviles Miteinander sind...


Thomas Hartung: DIE TRICKSPIEGEL DER REPUBLIK
Im Namen der Objektivität definieren wir unsere Kategorien, bis sie uns gefallen – und „messen“ dann genau das, was wir vorher unterstellt haben. Erkenntnis wird so zur Selbstbestätigung...


Thomas Hartung: VOM SCHULDSTOLZ
Am Anfang steht ein Satz, der heute wie Weihrauch durch die Republik wabert: „Der Holocaust ist das schlimmste Menschheitsverbrechen.“ Er erscheint im politischen Diskurs nicht als historisches Urteil, das man erläutern und begründen müsste, sondern als eine Art Glaubensbekenntnis, das die Zugehörigkeit zur bundesmoralischen Kommune Eins markiert...


Markus C. Kerber: SIE WERDEN BLEIBEN
Die unbedachten Äußerungen des deutschen Außenministers bei der Besichtigung eines zerstörten Vorstadtgebietes von Damaskus haben auch in seiner Partei zu Verunsicherung geführt. Seine Behauptung, aufgrund der Zerstörungen in Syrien sei mit einer baldigen Rückkehr der ca. 950.000 Syrer aus Deutschland in ihr Heimatland nicht zu rechnen, erzürnte seine Parteifreunde und veranlasste den Bundeskanzler zu der Feststellung, dass in Syrien kein Bürgerkrieg mehr herrsche und Syrier


Artur Abramovych: MULTIPOLARITÄT ALS ANTIWEISSE FINTE
Beate Broßmanns Ausführungen „Warum das Kriegsgeschrei?“ handeln kaum von Russland, sondern beschäftigen sich nahezu ausschließlich mit der europäischen Reaktion auf das Handeln der russischen Regierung (welches hinwiederum bloß als Reaktion auf westliche „Provokationen“ dargestellt wird)...


Thomas Hartung: WIDER DIE MORPHEMMORAL
Eine PoC-Lehrkraft fordert im Netz, Worte mit dem Suffix „-ling” nicht mehr zu nutzen. Zwischen Flüchtling und Liebling entscheidet aber der Kontext. Sprache wirkt über Urteile, nicht bloße Listen...
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